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Kommende Tagesordnungspunkte im Plenum: Mietbremse und Bestellerprinzip

Bereits Mitte Januar war die Beratung über die Mietpreisbremse und das Bestellerprinzip geplant. Entgegen aller Annahmen war diese jedoch nicht der Fall. Es handelt sich um Regelungen, die in einem Gesetz festgehalten werden, mit denen der Mietpreisanstieg gedämpft werden soll. Der Hintergrund ist darin zu sehen, dass eine Definition ihren Feinschliff erhält. Der Anlass ist in der Unklarheit einer Aufgabe zu sehen. Dabei geht es um den künftigen Suchauftrag für Mieter. Gerade Makler, wie Immobilienmakler Karlsruhe, und deren Verbände äußern sich in diesem Zusammenhang sehr kritisch. Schließlich kann eine Wohnung, die einmal angeboten wurde, nicht nochmal offeriert werden. Anderenfalls kann es möglicherweise zum Wegfall der Provision kommen. 

Der Blick auf den weiteren Zeitplan 

Natürlich besitzen der Bundestag und der Bundesrat einen bereits festgelegten Zeitplan. Aus diesem geht hervor, dass es vermutlich keine weiteren Verzögerungen gibt. Die ersten beiden Termine für die Sitzungen des Bundesrates sind auf den 6. Februar und den 6. März datiert. Da ein Inkrafttreten der Regelungen bis zum zweiten Halbjahr erfolgen soll, dürfte dieses Thema am 6. Februar auf der Tagesordnung der Länderkammer stehen. Mit dem Zeitplan könnte es eng werden, sollte dieser Punkt erst am 6. März auf der Tagesordnung stehen. Im Hinblick auf das Bestellerprinzip fallen die Meinungen in Deutschland unterschiedlich aus. Das zeigt das Ergebnis einer Umfrage, die Immobilienscout24 durchgeführt hat. Es haben sich insgesamt etwa 3.500 Makler daran beteiligt. Dieses Prinzip stößt bei 65,4 Prozent der Makler in Frankfurt am Main auf Ablehnung. In keiner Stadt ist eine höhere Ablehnung zu verzeichnen. Dagegen sehen in Stuttgart etwa 70 Prozent der Makler dem Bestellerprinzip positiv gegenüber. Für dieses Auseinanderklaffen der Meinungen hält Chef-Analyst Michael Kiefer eine Begründung bereit. Entscheidende Faktoren seien der unterschiedliche Marktdruck sowie die jeweilige Makler-Professionalität in den Regionen. 

Die wichtigsten Aspekte der Umfrage 

Eine grundsätzlich ablehnende Haltung liegt laut der Umfrage bei knapp 52 Prozent der Makler vor. Besonders auffällig fallen dabei mit 65,4 Prozent die Makler in Frankfurt am Main auf. Allerdings gibt es mit 54 bis 59,9 Prozent drei weitere Städte, in denen die Ablehnung besonders hoch ausfällt. Es handelt sich dabei um Düsseldorf, Bonn und Dresden. Auf der anderen Seite steht die deutliche Befürwortung des Bestellerprinzips. Jedoch fordern 53 Prozent der Makler die Anpassung von Inhalten. Nur 17 Prozent akzeptieren den Gesetzentwurf ohne weitere Vorbehalte. Sie sind sogar der Meinung, dass die Regelung noch etwas strenger ausfallen kann. Immerhin tendieren 51 Prozent der Hamburger Makler ebenfalls zu einer Einführung des Bestellerprinzips. Aus der Umfrage geht deutlich hervor, dass das Bestellerprinzip von einem großen Teil der Maklerschaft begrüßt wird. Allerdings ist auffällig, dass der jetzige Gesetzentwurf noch nicht vollkommen erscheint. In der Praxis scheint die bisherige Fassung nicht umsetzbar zu sein. Diese Ansicht äußerte jetzt ImmobilienScout24 Vice President Customer Volker Wohlfahrth. Er bestätigte die nachvollziehbare Kritik. Ebenso schloss er sich der Meinung zur Nachbesserung beim Bestellerprinzip an, bevor das Gesetz in Kraft tritt. Absehbar ist, dass es zu einer Veränderung der Marktbedingungen kommen wird. Dabei bestätigte er, dass die Kunden wie Immobilienmakler Karlsruhe nach der Verabschiedung des Gesetzes auf Unterstützung zählen können.

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